Sowno: Renaissancekunst und Ortsgeschichte entdecken
Unterkünfte in Sowno
Sownos Geschichte zeigt sich in Kunstwerken, Erinnerungsorten und der Überlieferung zu einer früheren Jagdresidenz. Wer bei der Wahl eines Reiseziels auch kulturelle Themen berücksichtigt, findet hier verschiedene historische Blickwinkel: von Renaissancearbeiten in der Kirche bis zur Erinnerung an Gefallene im Ortszentrum. Die Geschichte des heutigen Sowno schließt zudem Podlesie ein.
Renaissancekunst in der Kirche von Sowno
In der Kirche St. Maria Magdalena in Sowno befinden sich ein historischer Altar und eine Kanzel mit Skulpturen sowie ein Flachrelief des Hofnarren Mikołaj Hinze. Nürnberger Holzschnitzer fertigten den Renaissancealtar und die Kanzel mit polychromen Holzskulpturen in der Werkstatt von Peter Schultz. Der Altar wurde 1720 in die Dorfkirche von Sowno gebracht. Für einen genaueren Blick auf die Ortsgeschichte lohnt es sich, diese Angaben als zusammengehörige Kunstgeschichte zu lesen: Sie verbinden die Entstehung der Arbeiten im 16. Jahrhundert mit dem späteren Einzug des Altars in die Kirche. Das Relief des Hofnarren ergänzt die sakrale Ausstattung um eine weitere historische Figur.
Die Angaben zur Kirche geben einen konkreten kulturellen Schwerpunkt für Ihre Reiseplanung, ohne Sownos Geschichte auf ein einzelnes Bauwerk zu beschränken. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Sowno suchen, kann dieser Schwerpunkt eine hilfreiche Orientierung sein: Er zeigt, welche Art von Ortsgeschichte Sie hier näher kennenlernen können. Die Kunstwerke, ihre Entstehung und ihre spätere Geschichte stehen dabei im Mittelpunkt.
Podlesie und die frühere Jagdresidenz
Podlesie ist heute ein integraler Teil von Sowno und mit der Geschichte der Jagdresidenz von Herzog Jan Fryderyk aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts verbunden. Die hölzerne Residenz ist nicht erhalten; historische Ausstattungsstücke aus ihr befinden sich jedoch in der Kirche St. Maria Magdalena in Sowno. So stehen die frühere Anlage und die erhaltenen Gegenstände in einer gemeinsamen Ortsgeschichte, sind aber nicht dasselbe: Das Gebäude selbst besteht nicht mehr.
Ein Eindruck von der einstigen Residenz ist durch den Bericht des Augsburger Kunstsammlers F. Hainhofer überliefert, der den Palast in Podlesie besuchte. Seinem Bericht zufolge hatte das Gebäude zwei Stockwerke, eine Kapelle im Erdgeschoss und darüberliegende Gemächer. Außerdem ragte ein Turm über das Dach hinaus. Diese Beschreibung eröffnet einen historischen Blick auf die Anlage, während die Kirche in Sowno mit den dort befindlichen Ausstattungsstücken einen anderen Teil der Überlieferung bewahrt.
Ein Denkmal im Ortszentrum
Im Zentrum von Sowno, an einer Straßenkreuzung, erinnert ein Denkmal an deutsche Soldaten, die an den Fronten des Ersten Weltkriegs gefallen sind. Dieser Erinnerungsort setzt einen anderen Akzent als die kirchliche Kunst und die Geschichte der Jagdresidenz. Zusammen zeigen die Themen, dass Sownos Ortsgeschichte sowohl mit einzelnen historischen Gegenständen als auch mit dem Gedenken an Menschen verbunden ist.
Stargard als eigener Kulturbaustein
Im übergeordneten Reiseziel Stargard kommen weitere Kulturthemen hinzu, die ausdrücklich Stargard betreffen. Die Marienkirche und die mittelalterlichen Stadtmauern wurden durch eine Verordnung des Präsidenten der Republik Polen vom 17. September 2010 als Denkmal der Geschichte anerkannt. Die Stadtmauern zählen zu den wenigen Beispielen mittelalterlicher Befestigungen in Westpommern, die nahezu entlang ihres gesamten Verlaufs mit Wehrtoren und Bastionen erhalten sind. Eine Museumsausstellung in Stargard behandelt die Stadtgeschichte von der Gründung im 13. Jahrhundert bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts.
Auch Rundwege und Veranstaltungen setzen dort eigene Schwerpunkte. Der Rundweg „Stargard – Juwel Pommerns“ führt durch die Altstadt und ist etwa drei Kilometer lang. Die rote Radroute „Durch die Drumlins des Stargarder Landes“ führt von Stargard über Lipnik, Zieleniewo, Morzyczyn, Grzędzice, Żarowo, Rogowo und Lubowo zurück nach Stargard. Das Historische Fest „Im Land des Greifen“ gilt als Veranstaltung für ganze Familien, Geschichtsinteressierte und Menschen, die ein Juniwochenende aktiv verbringen möchten. Diese Angebote beziehen sich auf Stargard und ergänzen den Blick auf Sowno um einen eigenen, klar unterscheidbaren Kultur- und Erlebnisbereich.
Weitere Reiseziele entdecken: Chociwel, Oświno, Morzyczyn, Żukowo, Pęzino, Granica, Insko, Brudzewice.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Stargard.