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Pszów: Wallfahrt, Kapellen und Industriekultur

Unterkünfte in Pszów

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pszów verbindet eine lange Wallfahrtstradition mit eindrucksvollen Zeugnissen religiöser und industrieller Geschichte. Dazu kommen zwei Radwege mit unterschiedlichen Streckenlängen und ein Aussichtsturm, dessen Plattform mehr als 23 Meter hoch liegt. So können Sie Ihre Reise nach den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren: Pilgerorte, Architektur, Bergbaugeschichte oder Bewegung auf dem Rad.

File:Pszów, Rynek (plac św. Jana Pawła II) i bazylika Matki Bożej Uśmiechniętej.jpg File:Pszów, Rynek (plac św. Jana Pawła II) i bazylika Matki Bożej Uśmiechniętej.jpg Foto: Kamil Czaiński via Source, CC BY-SA 4.0

Wallfahrt und religiöse Kunst

Ein zentraler Bezugspunkt ist die Bazylika Narodzenia Najświętszej Marii Panny, auch Bazylika Pani Uśmiechniętej genannt. Sie zählt zu den wichtigsten Wallfahrtsorten Oberschlesiens. Seit 300 Jahren pilgern Gläubige nach Pszów, um zu Füßen der Pani Uśmiechniętej zu beten und Gnaden zu erbitten. Auch die Ikone Matki Boskiej Pszowskiej gehört zur Geschichte dieser Verehrung: Sie wurde stark verehrt und zog zahlreiche Ausflüge aus Oberschlesien an.

Zur religiösen Architektur gehört außerdem die Kalwaria Pszowska nahe dem Zentrum. Der Kirchenkomplex umfasst vierzehn neobarocke Kapellen. Bildhauerische Kompositionen stellen darin die einzelnen Stationen des Kreuzwegs dar. Die Zahl der Kapellen und ihre künstlerische Gestaltung geben dem Ort ein anderes Profil als der Basilika: Hier steht die Darstellung des Kreuzwegs in einer Folge einzelner Stationen im Mittelpunkt.

Spuren des oberschlesischen Bergbaus

Pszóws Industriegeschichte zeigt sich unter anderem am Maschinenhaus des Schachts „Chrobry I“, der früher „Rudolf“ hieß. Entworfen wurde das Gebäude von Hans Poelzig. Die Bauarbeiten begannen 1914, fertiggestellt wurde es 1916. Die benannten Baujahre und der Architekt machen das Maschinenhaus zu einem konkreten Zugang zur Industriearchitektur der Stadt.

Ein weiterer Blick auf den Steinkohlebergbau führt zum Gebäude der ehemaligen Direktion des Bergwerks „Anna“. Es dokumentiert sowohl die Geschichte des Bergwerks in Pszów als auch die Geschichte der oberschlesischen Industrie. Zugleich gilt es als wichtiges Beispiel für Verwaltungsarchitektur, wie sie für die Leitung und Direktion eines großen Industriebetriebs gebraucht wurde. Zusammen eröffnen die beiden Bauwerke unterschiedliche Perspektiven auf die Industriegeschichte: das Maschinenhaus als Bau eines Schachts, das ehemalige Direktoratsgebäude als Ort der Verwaltungsgeschichte.

Radwege mit unterschiedlichen Streckenlängen

Für eine kürzere Strecke ist der schwarz markierte Radweg Nr. 319 eine Möglichkeit: Er beginnt an der Basilika und endet an der Grenze zu Wodzisław Śląski. Seine Länge beträgt 2,6 Kilometer. Der gelb markierte Radweg Nr. 323 ist mit 18 Kilometern deutlich länger. Er ist zugleich ein Pilgerweg und verbindet die Basilika in Pszów mit der hölzernen Fronleichnamskirche in Jankowice. Die Strecke gilt als leicht und ist auch für Anfänger geeignet.

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Die beiden Längen helfen dabei, den Umfang einer Radtour einzuordnen, ohne dafür eine Fahrzeit anzunehmen: Nr. 319 ist die kürzere der genannten Strecken, Nr. 323 führt über eine längere Distanz und verbindet zwei religiöse Orte. Wenn Sie Radfahren und Pilgertradition in einem Wegthema zusammen betrachten möchten, bietet sich Nr. 323 an. Für die Planung lohnt es sich, Streckenlänge und gewünschte Fahrtätigkeit gegeneinander abzuwägen.

Ein Aussichtsturm als weiterer Orientierungspunkt

Die Wieża Widokowa Jan ist über 28 Meter hoch; ihre höchste Aussichtsplattform liegt auf mehr als 23 Metern. Diese Maße geben dem Turm ein eigenständiges Profil unter den genannten Sehenswürdigkeiten. Neben Kapellen, Kirchen und Bauwerken aus der Industriegeschichte ergänzt er die Auswahl um ein Bauwerk, dessen Höhe selbst ein prägendes Merkmal ist.

Weitere Orte auf derselben Ebene

Syrynia, Wodzisław Śląski, Skrzyszów, Borowa, Mszana, Radlin, Rydułtowy und Połomia.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wodzisław.

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