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Gollnow: Stadtgeschichte, Ina und Natur

Unterkünfte in Gollnow

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gollnow (Goleniów) verbindet Spuren mittelalterlicher Stadtgeschichte mit der Ina und geschützten Naturräumen. Für Ihre Reiseplanung eröffnet das unterschiedliche Blickwinkel: Sie können historische Bauwerke und einen markierten Stadtrundweg in den Blick nehmen, Flusslandschaften kennenlernen oder sich mit den beschriebenen Wander- und Radwegen beschäftigen. So lässt sich ein Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie vor allem Kultur, Natur oder Bewegung in den Mittelpunkt stellen möchten.

Kościół św. Katarzyny w Goleniowie Kościół św. Katarzyny w Goleniowie Foto: Remigiusz Józefowicz via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5 pl

Wehrtor, Stadtmauer und Flusspromenade

Ein prägnanter Bezugspunkt der Stadt ist die Brama Wolińska, auch Brama Chrobrego genannt. Das gotische Wehrtor wurde im 14. Jahrhundert errichtet, ist 26 Meter hoch und besitzt sechs Geschosse. Die Maße und die wehrhafte Bauaufgabe geben dem historischen Bauwerk eine klare Gestalt. Im Durchgang befindet sich das Centrum Informacji Turystycznej. Zum Informationsspektrum des Centrums Informacji Turystycznej zählen touristische Infrastruktur, Agrotourismus und Tourismus, interessante Orte in Stadt und Region, Fahrradrouten sowie Kultur- und Sportveranstaltungen.

Auch von der mittelalterlichen Stadtmauer sind bedeutende Abschnitte erhalten. Der interessanteste und am besten erhaltene Teil liegt im Südwesten der Altstadt an der Ina. Damit treffen Stadtgeschichte und Flussufer an einem konkreten Ort aufeinander. Die Goleniowska Aleja Legend ergänzt diesen Blick um eine Uferpromenade, die 2013 renoviert wurde. Ihre Granitskulpturen stellen örtliche Legenden dar. Wer historische Bauwerke und lokale Erzählungen gern zusammen betrachtet, findet hier zwei unterschiedliche Zugänge zum kulturellen Erbe Gollnows.

Ein weiteres historisches Gebäude am Fluss ist der Spichlerz. Der 1749 errichtete Speicher ist ein charakteristisches, freistehendes Gebäude mit drei Geschossen und ausgebautem Dachgeschoss. Er steht parallel zur Ina und etwa zwölf Meter von ihrem Ufer entfernt. Die Lage und Bauform machen ihn zu einem eigenen Motiv innerhalb der Stadtgeschichte. Aus einem anderen Abschnitt der Industriegeschichte stammt Twierdza Design: Das historische Industrieobjekt ging aus einem Eisenbahn-Wasserturm hervor, der 2019 bis 2020 renoviert wurde. Heute wird das Objekt für soziale Organisationen genutzt.

Ina, Schutzgebiete und Wege

Die Ina fließt sowohl durch die Gemeinde Goleniów als auch durch die Stadt Goleniów. Der Fluss bildet damit einen wiederkehrenden geografischen Bezug für die beschriebenen Orte und Uferanlagen. Das Naturschutzgebiet Wilcze Uroczysko umfasst knapp 63 Hektar und erstreckt sich über die Gemeinden Goleniów und Stepnica. Geschützt werden dort ein Sumpfgebiet und wertvolle Auwälder; das Gebiet dient außerdem als Rückzugsraum für Seeadler.

Ein anderer Schutzgedanke prägt das 1973 eingerichtete Naturschutzgebiet Uroczysko Święta. Das 9,5 Hektar große floristische Reservat liegt im Forstbezirk Goleniów und schützt einen Teil eines Laubwaldbestands. Die beiden Gebiete unterscheiden sich somit sowohl in ihrer Größe als auch in den genannten Schutzgütern. Wenn Sie sich für Landschaft und Naturschutz interessieren, bieten diese Angaben einen konkreten Rahmen, um die verschiedenen Naturthemen der Gemeinde einzuordnen.

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In der Stadt führt der Miejski Szlak Turystyczny zu Baudenkmälern und interessanten Orten. Er ist durch blaue Fußspuren gekennzeichnet. Für längere Strecken gibt es den grünen PTTK-Wanderweg Szlak Borów Goleniowskich: Er ist 17,1 Kilometer lang, gut markiert und besonders für Wanderer und Radfahrer empfohlen. Sein Verlauf führt zwischen Krzewno, Łęsko, Pucko und Kliniska Wielkie. Die Stadtspur und der längere Weg sprechen damit unterschiedliche Interessen an, ohne dass beide dieselbe Art von Ausflug vorgeben.

Auch die Radwege bieten verschiedene Maßstäbe zur Orientierung. Der grüne Radweg ist 45 Kilometer lang und verläuft durch Goleniów, Żdzary, Łaniego, Krępsko, Miękowo, Żółwią Błoć, Niewiadowo, Glewice, Stacja PKP Mosty, Burowo und Mosty. Ein weiterer, als sentimental beschriebener Radweg ist 13 Kilometer lang und führt durch Borzysławiec, Lubczyna, Czarna Łąka, Pucice und Rurzyca. Länge und Ortsfolge helfen Ihnen, die beiden Routenbeschreibungen voneinander zu unterscheiden.

Wasserbezug in Lubczyna

In Lubczyna ist die Przystań Jachtowa ein weiterer Bezugspunkt für Wassertourismus. Der Hafen verfügt über drei Becken mit Platz für etwa 35 Binnenyachten und 15 Seeyachten. Zusammen mit der Ina, den Uferorten und den Radwegverläufen ergänzt Lubczyna das Bild einer Destination, in der Kultur-, Natur- und Wasserthemen nebeneinanderstehen. Für die Wahl eines Aufenthaltsortes können Sie deshalb zunächst überlegen, welche dieser Themen Ihren Reiseplan am stärksten prägen soll.

Weitere Orte entdecken

Łęgno, Maszewo, Żarnówko, Dąbrowica, Goleniów, Nowogard, Babigoszcz, Wyszomierz, Miodowice, Stepniczka, Budzieszowce, Długołęka, Kliniska Małe, Przybiernów, Maciejewo, Załom und Lubczyna.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westpommern.

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