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Kłodawa: Kirche St. Jakob, Geschichte und Wege

Unterkünfte in Kłodawa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Geografische Einordnung

Kłodawa, auch Kłodawa Gdańska genannt, liegt im Tal des Flusses Kłodawa am Zusammenfluss der Styna mit der Kłodawa. Die Lage am Wasser bildet den geografischen Rahmen für einen Ort, dessen überlieferte Geschichte bis ins Mittelalter zurückreicht. Die erste überlieferte Erwähnung Kłodawas unter dem Namen „Clodova“ stammt aus einer Urkunde vom 31. Juli 1280, mit der das Dorf den Zisterziensern aus Ląd bei Kalisz übertragen wurde.

File:Rzeka Kłodawa, wieś Kłodawa, pow. gdański - panoramio.jpg File:Rzeka Kłodawa, wieś Kłodawa, pow. gdański - panoramio.jpg Foto: Krzysztof Rakowski via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kultur

Die Kirche St. Jakob bewahrt barocke Ausstattungsstücke. Zum erhaltenen Inventar gehören ein Hauptaltar mit einer zentralen Darstellung des Heiligen, eine barocke Kanzel sowie eine Orgelempore. Die genannten Elemente stehen für unterschiedliche Funktionen innerhalb des Kirchenraums und machen die Ausstattung als zusammengehöriges Ensemble sichtbar, ohne dass ein einzelnes Stück den gesamten Eindruck bestimmt.

Neben der Kirche liegt ein Kirchhof, der aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert stammt. Auf dem Kirchhof sind Gräber des örtlichen Klerus und ein Holzkreuz erhalten. Neben der Kirche steht außerdem eine denkmalgeschützte Figur des heiligen Johannes Nepomuk aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. So umfasst der sakrale Bestand nicht nur den Innenraum der Kirche, sondern auch den unmittelbar angrenzenden Kirchhof und ein eigenständiges Denkmal neben dem Gebäude.

Sie können die Kirche St. Jakob täglich kostenlos und selbstständig etwa 20 Minuten lang besichtigen. Fotografieren ist kostenlos erlaubt. Für den Besuch gehören daher sowohl die barocken Ausstattungsstücke im Inneren als auch die erhaltenen Zeugnisse im direkten Umfeld zum sichtbaren Bestand.

Geschichte

Auch außerhalb der Kirche ist eine frühere Nutzungsgeschichte erhalten. Die ehemalige Wassermühle in Kłodawa wurde später als Getreide- und Futtermittellager genutzt. Ein Teil des ehemaligen Mühlengebäudes, das später als Lagergebäude diente, ist erhalten.

Die Ortsgeschichte reicht damit von der mittelalterlichen Nennung als „Clodova“ über die kirchlichen Zeugnisse bis zu einem erhaltenen Teil des früheren Mühlengebäudes. Diese Stationen gehören zu unterschiedlichen Zeiten und Bauzusammenhängen und werden nicht zu einer einheitlichen Nutzungsgeschichte zusammengezogen.

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Wege

Jakob gehört zur Pomorska Droga św. Jakuba sowie zur Droga pelplińska beziehungsweise zum Szlak nadwiślański. Kłodawa Gdańska liegt außerdem am Pomorski Szlak Cysterski; eine Tafel in der Kirche St. Jakob erinnert daran. Die kirchlichen Wegbezüge verbinden den Kirchenstandort mit mehreren namentlich bezeichneten Routen, während die Tafel den Bezug zum Zisterzienserweg innerhalb der Kirche sichtbar macht.

Der Kłodawski Trail führt durch Kłodawa und ist als schwierig eingestuft. Seine Streckenführung durch Kłodawa und die ausgewiesene Schwierigkeit sind die maßgeblichen Merkmale dieses Weges.

Weitere Ziele sind Łęgowo, Przejazdowo, Juszkowo, Miłowo, Elganowo, Żukczyn, Swibno und Cedry Wielkie.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Danzig.

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