Głubczyce entdecken
Unterkünfte in Głubczyce
In der Stadt Głubczyce stehen Rathaus, Stadtmauer und Kirchen für unterschiedliche Abschnitte der Baugeschichte; der Stadtpark ergänzt das Bild um einen Landschaftsraum. Das übergeordnete Reiseziel Głubczyce erweitert das Spektrum um geschützte Landschaft und weitere historische Orte. Für die Wahl Ihrer Unterkunft können Sie zunächst überlegen, ob vor allem die Baugeschichte der Stadt oder auch die Natur- und Kulturthemen des weiteren Reiseziels den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden sollen.
Rathaus, Befestigung und Sakralbauten
Das Renaissance-Rathaus wurde 1570 an der Stelle eines ehemaligen Kaufmannshauses aus dem 14. Jahrhundert errichtet. Am selben Bauplatz begegnen Ihnen damit zwei klar unterscheidbare Epochen: die Renaissance des Rathauses und die ältere Geschichte des Kaufmannshauses. Die Stadtmauer wurde 1282 erstmals erwähnt; von ihren 19 Türmen sind neun bis heute in unterschiedlichem Erhaltungszustand erhalten.
Die Pfarrkirche pw. Narodzenia Najświętszej Maryi Panny stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Drei frühgotische Portale mit pflanzlicher Dekoration aus dem dritten Viertel des 13. Jahrhunderts sind erhalten; im Innenraum gibt es außerdem Steinarbeiten. Im zeitlichen Vergleich reicht die Geschichte der Kirche weiter zurück als die des Renaissance-Rathauses.
Auch der Franziskanerklosterkomplex erzählt von späteren Bauphasen. Er wurde 1751–1758 an der Stelle des vorherigen Komplexes als neue barocke Anlage nach einem Entwurf von Jan Innocenty Töpper errichtet und erhielt eine Rokokoausstattung. Zur Geschichte der Stadt gehört außerdem der jüdische Friedhof an der Wrocławska-Straße. Er ist der einzige erhaltene Ort, der mit der neuzeitlichen Geschichte der Juden von Głubczyce verbunden ist. Der Friedhof bestand seit 1892; die letzte Beisetzung fand im Januar 1941 statt.
Stadtpark und Landschaft
Der Stadtpark erstreckt sich im südlichen Teil der Stadt von Osten nach Westen am linken Ufer der Psina. Dort steht ein Brunnen mit steinernen Tieren aus den Jahren 1911–1912, den der Brauereibesitzer Eduard Beyer der Stadt stiftete. Die Lage am Fluss und das datierte Kunstwerk geben dem Park einen eigenen Bezugspunkt neben den historischen Bauten.
Im übergeordneten Reiseziel Głubczyce setzt der geschützte Landschaftsbereich Mokre–Lewice einen anderen Maßstab: Er umfasst 6.527 Hektar und schließt einen Teil des Oppagebirges ein. Zum Gebiet gehören Schluchten sowie die Flusstäler von Troja, Osobłoga und Opawica. Seltene und geschützte Pflanzen kommen dort vor; zugleich dient die Landschaft geschützten Tieren als Rückzugsgebiet. Ebenfalls im übergeordneten Reiseziel Głubczyce verbindet eine dreireihige, als Naturdenkmal ausgewiesene Lindenallee den Stadtwald mit Głubczyce.
Weitere Geschichte im übergeordneten Reiseziel Głubczyce
In Grobniki stammt das Schloss aus dem 16. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert umgebaut; die Barbara-Kapelle dort stammt aus dem Jahr 1701. Neben der Kapelle wurde dem Quellbrunnen nach lokalen Überlieferungen seit dem 17. Jahrhundert wundertätige Wirkung zugeschrieben. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war er einer der größeren Wallfahrtsorte Schlesiens. In Opawica wurde die Dreifaltigkeitskirche 1701–1706 errichtet und als Denkmal der Klasse „O“ eingestuft.
Eine weitere, anders gelagerte Aktivität bietet BRICK FREAK in Głubczyce: Zum Angebot gehören Workshops zur Stop-Motion-Animation sowie kreative und pädagogische LEGO-Workshops für Einzelpersonen oder Gruppen. Dazu zählen LEGO ART, LEGO BRICKHEADS und LEGO DUPLO Pociąg do programowania; außerdem werden LEGO-Steine vermietet. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Betriebsdetails. So stehen im übergeordneten Reiseziel historische Bauwerke, Landschaft und kreative Workshops als unterschiedliche Themen für Ihre Reiseplanung nebeneinander.
Weitere Reiseziele entdecken: Pilszcz, Kietrz, Debrzyca.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Głubczyce.