Pleśna entdecken
Unterkünfte in Pleśna
Pleśna verbindet kurze Radrouten im Ort mit Landschafts- und Kulturzielen in der zugehörigen Gemeinde. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, beides auseinanderzuhalten: Die Route „BATYLOWA“ führt vom Markt Pleśna über Pleśna-Batylowa zurück zum Markt und ist 1,5 Kilometer lang. Die Route „GONDÓWKA“ beginnt am Friedhof Pleśna und verläuft über Pleśna-Gondówka nach Pleśna-Równie; ihre Länge beträgt vier Kilometer.
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Foto: Lichen99 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 pl
Radfahren und Aussicht in Pleśna
Bei der „GONDÓWKA“ gehören nicht nur Start und Ziel zur Orientierung: Die Strecke führt durch abwechslungsreich hügeliges Gelände und verläuft überwiegend auf asphaltierten Straßen. Am höchsten Punkt befindet sich ein Aussichtspunkt mit Blick auf Pleśna. So können Sie bei der Planung sowohl die angegebene Streckenlänge als auch den Verlauf und den Aussichtspunkt berücksichtigen. Die kürzere „BATYLOWA“ bildet dazu eine eigenständige Möglichkeit, den Markt mit Pleśna-Batylowa zu verbinden.
Auch die Gemeinde Pleśna bietet weitere Möglichkeiten, Natur und Landschaft zu entdecken. Ein örtlicher Wanderweg mit blauer und gelber Punktmarkierung führt zum Diabli Kamień; sein Ausgangspunkt ist das Agriturismo „Chata pod Wałem“. In Dąbrówka Szczepanowska steht ein 16 Meter hoher hölzerner Aussichtsturm mit fünf Ebenen und Aussichtsterrassen. Wał ist mit 523 Metern die höchste Erhebung der Gemeinde und einer der Gipfel des Pogórze Rożnowskie.
Landschaft und Geschichte in der Gemeinde
Auf dem Hügel Gródek in Lichwin liegt der österreichische Militärfriedhof Nr. 185 auf 436 Metern Höhe. Gut erhaltene Artillerietrichter und nicht zugeschüttete Schützengräben sollen Besuchenden die Gestalt des Schlachtfelds und die Heftigkeit der Kämpfe um den Hügel veranschaulichen. Von Gródek aus sind außerdem die Landschaft des Pogórze Ciężkowickie sowie Gipfel der Beskiden Niskie und Sądeckie zu sehen. Landschaftserlebnis und Erinnerung an die Kämpfe sind hier eng mit demselben Ort verbunden.
Ein weiterer bedeutender Erinnerungsort ist der Militärfriedhof Nr. 171 in Łowczówek, einer der größten Friedhöfe der Polnischen Legionen. Dort finden jährlich am ersten Sonntag vor dem 11. November patriotische Gedenkfeiern statt. Sie erinnern an Jahrestage der Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit und an die Schlacht von Łowczówek vom 22. bis 25. Dezember 1914. Wenn Sie eine Teilnahme einplanen, prüfen Sie die konkreten Termine und das Programm, da beides variieren kann. In Lubinka befindet sich außerdem der österreichische Militärfriedhof Nr. 192 aus dem Ersten Weltkrieg, entworfen von Gustav Rossmann.
Weitere Einblicke in die Geschichte geben das Centrum Pamięci Narodowej in Lichwin, das an die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs erinnert, und der im 19. Jahrhundert im englischen neugotischen Stil errichtete Palast in Janowice. Naturgeschichtlich interessant ist der Steinbruch von Lichwin: Bei der Rohstoffgewinnung wurden Fossilien entdeckt, die auf etwa 66 Millionen Jahre datiert werden. Dazu gehören versteinerte Baumstämme, deren Ursprung nicht sicher bestimmt ist.
Weitere Ziele und Aktivitäten
Im Sport- und Freizeitzentrum RELAKS in Łowczówek kann man beispielsweise Ball spielen, trainieren und spazieren gehen. Das ergänzt die Rad- und Wanderwege um weitere Aktivitäten, ohne dass Sie dafür eine bestimmte Tourenform wählen müssen. Planen Sie diesen Besuch ein, informieren Sie sich vorab über das aktuelle Angebot. Die Ziele der Gemeinde lassen sich so nach den eigenen Interessen auswählen: Aussicht und Landschaft, markierte Wege, Bewegung oder Orte des Gedenkens.
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