Pogorzany am Ciecień
Unterkünfte in Pogorzany
Pogorzany liegt fast vollständig am nordöstlichen Hang des Ciecień. Für Ihre Reiseplanung erschließen zwei sehr unterschiedliche Bezugspunkte den Ort: das Gedenken an die Ereignisse im Weiler Smykań und eine Wanderung, die durch Pogorzany führt. Dazu kommt der Blick auf die Berge der zugehörigen Gemeinde Jodłownik. So begegnen Ihnen hier sowohl eine konkrete Ortsgeschichte als auch eine geografische Einordnung in die umliegende Berglandschaft.
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Foto: Z. M. Nochenski, T. Tomek, T. Szybiak & K. Wertz via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Lage am Ciecień und Berge der Gemeinde
Die Hanglage beschreibt Pogorzany selbst: Der Ort liegt fast vollständig am nordöstlichen Hang des Ciecień. In der Gemeinde Jodłownik sind Ciecień mit 829 Metern und Kostrza mit 720 Metern die höchsten Berge. Diese Angaben setzen die Lage des Ortes in einen größeren geografischen Zusammenhang. Ciecień ist dabei sowohl der Berg, an dessen Hang Pogorzany liegt, als auch der höchste Berg der Gemeinde; Kostrza ergänzt den Blick auf das Gemeindegebiet. Wenn Sie bei der Wahl Ihres Reiseziels auf die Landschaft achten, bietet diese Unterscheidung eine konkrete Orientierung, ohne die beiden Berge mit dem Ortsgebiet gleichzusetzen.
Gedenken an die Ereignisse in Smykań
Smykań ist ein Weiler von Pogorzany. Bei der Befriedungsaktion im September 1944 ermordeten deutsche Truppen dort 42 Menschen; 18 von ihnen wurden in einer Scheune lebendig verbrannt. Exekutionseinheiten brannten außerdem 17 Häuser nieder. Der Gedenkobelisk in Pogorzany erinnert an die Opfer dieser Aktion. Er wurde am 18. Mai 1986 feierlich enthüllt. Der Besuch des Denkmals führt damit zu einem genau benennbaren Kapitel der Ortsgeschichte und zum Gedenken an die Menschen, die dort ermordet wurden.
Zur Orientierung: Von der Straße Szczyrzyc–Dobczyce biegen Sie in Pogorzany nach einer hölzernen Haltestellenhütte links auf eine schmale asphaltierte Straße ab. Das Denkmal liegt 50 Meter von der Hauptstraße entfernt. Da sich Straßen- und Wegbedingungen ändern können, prüfen Sie die örtliche Situation bei Bedarf vor Ihrem Besuch.
Wanderung über Pogorzany
Eine anderthalbstündige Tour führt von Szczyrzyc über Pogorzany zum Przełęcz nad Grodziskiem und ist 10,4 Kilometer lang. Zu Beginn stehen der Besuch des Diabli Kamień und der Einsiedelei von Szczyrzyc. Unterhalb des Diabli Kamień liegt im näheren Umfeld Pogorzanys die Einsiedelei des heiligen Benedikt, die Anfang des 19. Jahrhunderts gegründet wurde. Die Route führt weiter zu einem landschaftlich reizvollen Sattel an den Südhängen des Grodzisko. Von dort bietet sich ein Panorama des Pasmo Łysiny i Lubomira im Beskid Średni.
Für die Planung der Wanderung geben Dauer und Streckenlänge zwei konkrete Eckdaten. Pogorzany ist dabei ein Abschnitt des Routenverlaufs, der Aussichtspunkt liegt am Przełęcz nad Grodziskiem. Wenn Sie die Tour einplanen, bestätigen Sie die aktuellen Wegbedingungen vor Ort. So können Sie die Wanderung als eigenes Element Ihrer Reise berücksichtigen und zugleich den Gedenkort in Pogorzany als einen anderen Schwerpunkt des Aufenthalts wahrnehmen.
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