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Zabierzów: Steinbruch, Wege und Geschichte

Unterkünfte in Zabierzów

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zabierzów verbindet Bau- und Ortsgeschichte mit einer Landschaft, die durch einen ehemaligen Steinbruch geprägt wurde. Kirche, Gedenkobelisk und historische Wege geben unterschiedliche Anhaltspunkte, um den Ort zu entdecken. Auch für die Planung aktiver Ausflüge finden Sie konkrete Routenverläufe – vom Bahnhof Zabierzów über die Umgebung des Steinbruchs bis zu weiteren Orten.

File:Gmina Zabierzów, Poland - panoramio (124).jpg File:Gmina Zabierzów, Poland - panoramio (124).jpg Foto: marek7400 via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Kirche und Baugeschichte

Die neugotische Pfarrkirche St. Franz von Assisi steht an der Krakowska-Straße im Bereich des ehemaligen Dorfangers von Zabierzów. Diese Lage verankert das Bauwerk in der früheren Dorfstruktur. Eine weitere Spur der Baugeschichte ist die Holz- und Steinbauvilla in der Krakowska-Straße 149. Sie wurde 1901 nach dem Entwurf des Architekten Jan Sas-Zubrzycki errichtet, der in Zabierzów wohnte. Kirche und Villa verweisen auf verschiedene architektonische Kapitel; die Angaben zu Standort und Entstehung ermöglichen dabei eine konkrete Orientierung, ohne dass Sie die Bauwerke zu einem gemeinsamen Ensemble verbinden müssen.

Gedenkort und historische Erinnerung

Der Obelisk in Zabierzów erinnert an die Verhaftung der Familie Pogan und weiterer Einwohner durch die Gestapo am 3. Juli 1943. Enthüllt wurde er 1993 zum 50. Jahrestag dieses Ereignisses. Gegenüber dem Obelisken steht eine ehemalige Mühle aus dem Jahr 1930 hinter der Rudawa. Der Gedenkort und die Mühle setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Hier steht die Erinnerung an die Verhafteten im Zentrum, dort ein Bauwerk aus der Ortsgeschichte. Zusammen geben sie einen knappen, konkreten Eindruck von den historischen Themen, die sich in Zabierzów begegnen.

Der ehemalige Steinbruch und seine Umgebung

Im Steinbruch Zabierzów wurde von 1922 bis zu seiner Schließung 1992 Kalkstein für die Kreideherstellung abgebaut. Nach der Stilllegung wurde der Steinbruch geflutet; dadurch entstand ein Teich. Ein Naturlehrpfad führt durch das Gelände. Im Teich ist das Schwimmen aus hygienischen Gründen nicht erlaubt. Prüfen Sie diese Einschränkung vor Ihrem Besuch vor Ort. So lassen sich die frühere industrielle Nutzung, die spätere Veränderung der Landschaft und die heutige Bedeutung des Areals getrennt betrachten, ohne den Teich mit einem Badeziel gleichzusetzen.

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Wander- und Radrouten

Eine Wanderroute des Krakauer PTTK-Zweigs beginnt am Bahnhof Zabierzów und führt über den Steinbruch, den Las Zabierzowski, die Schlucht Wąwóz Zbrza, Kleszczów, Brzoskwinia, Chrosna und Wąwóz Półrzeczki bis zum Parkplatz im Dolina Mnikowska und zur Haltestelle Mników MPK. Für den Abschnitt vom Bahnhof Zabierzów zum Steinbruch beträgt die in der Wanderroute angegebene Distanz 1,3 km. Der Verlauf nennt damit nicht nur den Steinbruch als Zielpunkt, sondern führt anschließend durch weitere benannte Orte und Schluchten. Eine ausgewiesene Radroute führt vom Bahnhof Zabierzów über Bolechowice, Karniowice, Kawiory und Bębło Kolonia Zachodnia bis Dolina Będkowska; danach folgt eine blaue Radroute nach Jerzmanowice Kolonia Zachodnia. Zusätzlich verläuft ein Radweg in der Nähe des Steinbruchs. Auch der blaue Wanderweg von Zabierzów nach Mników führt in dessen Nähe. Diese Angaben unterscheiden eine längere Routenfolge über den Steinbruch von Wegen, die lediglich in seiner Nähe verlaufen. Weitere Reiseziele entdecken: Ojców, Szczyglice, Niedźwiedź, Zielonki, Wielka Wieś, Brzyczyna, Trojanowice, Dziekanowice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Krakau.

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