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Zaborowice: Geschichte und Dreikönigszug

Unterkünfte in Zaborowice

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Zaborowice lässt sich über mehrere konkrete Bezüge kennenlernen: Die Ortsgeschichte reicht bis zur ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1364 zurück, der Name wird mit der Lage „za borem“ („hinter dem Wald“) verbunden, und ein berichteter Dreikönigszug vermittelt eine kulturelle Episode. Für die Orientierung kommen eine Zweigstelle der Gminna Biblioteka Publiczna sowie kommunale Buslinien hinzu. Geschichte, Festgeschehen und Mobilität beantworten dabei unterschiedliche Fragen für die Reiseplanung.

Eine königliche Ortsgeschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Zaborowice stammt aus dem Jahr 1364. Im Jahr 1462 übertrug König Kasimir IV. Jagiellone Zaborowice dem königlichen Schatzmeister auf Lebenszeit. Diese Übertragung ist ein einzelner Vorgang innerhalb der Ortsgeschichte und von der längeren Einordnung als königliche Siedlung zu unterscheiden. Die Erwähnung von 1364 ist daher als frühester schriftlicher Nachweis zu lesen, nicht automatisch als Gründungsdatum; die tatsächliche Entstehung des Ortes kann bereits davor liegen.

Vom 14. Jahrhundert bis 1795 war Zaborowice eine königliche Siedlung. Als königliches Dorf entrichtete es den Zehnten an das Kollegiatstift Sandomierz. So stehen ein zeitlich ausgedehnter Status und eine konkrete Abgabenbeziehung nebeneinander. Die zeitlichen Maßstäbe unterscheiden sich dabei: Die Erwähnung und die Übertragung sind einzelne Stationen, während die königliche Einordnung eine lange Phase bezeichnet.

Namensdeutung und Dreikönigszug

Der Ortsname Zaborowice wird mit der Lage „za borem“ („hinter dem Wald“) in Verbindung gebracht. Diese Deutung ergänzt die politische Geschichte um eine sprachliche Perspektive: Während die Jahreszahlen Ämter und Status einordnen, verweist die Erklärung des Namens auf eine Verbindung zwischen Ortsname und Lage.

Ein kommunaler Bericht aus dem Jahr 2023 schildert den Dreikönigszug Orszak Trzech Króli, der durch die Straßen von Zaborowice bis zur Kirche pw. Św. Jana Chrzciciela (St. Johannes der Täufer) in Zaborowicach führte. Die Teilnehmenden sangen Weihnachtslieder und trugen Laternen; an der Kirche wurde ein Krippenspiel aufgeführt. Der berichtete Ablauf verbindet damit den Zug durch den Ort mit Gesang, Laternen und einer Aufführung in der Kirche.

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Am 6. Januar zog nach einer zweijährigen, pandemiebedingten Unterbrechung erneut der Dreikönigszug durch Zaborowice, um Epiphanias zu feiern.

Kommunale Bezüge und Buslinien

In Zaborowice gibt es eine Zweigstelle der Gminna Biblioteka Publiczna. Sie ergänzt die historischen und kulturellen Bezüge um einen kommunalen Bezugspunkt im Ort.

Für die Mobilitätsplanung sind die Buslinien 3 und 5 der Gemeinde Mniów relevant. Beide Linien verlaufen über Zaborowice und weitere Orte. Die Gemeinde meldet ihren Start zum 1. September 2026. Für konkrete Abfahrten prüfen Sie bitte den offiziellen Fahrplan.

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