Grzybowo: Hotels und Unterkünfte
Das Archäologische Reservat Gród w Grzybowie gehört zu den größten Burganlagen, die während der Entstehung des Piastenstaates errichtet wurden.
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Geschichte und sakrale Architektur
Die Ursprünge der Burganlage in Grzybowo werden in die 20er und 30er Jahre des 10. Jahrhunderts datiert. Die Kirche St. Michael der Erzengel ist ein Beispiel für die sakrale Holzarchitektur des 18. Jahrhunderts in Großpolen. In ihrem Hauptaltar befindet sich ein Gemälde der Gottesmutter mit dem Kind aus dem 19. Jahrhundert. An einem profilierten Triumphbogenbalken der Kirche befindet sich ein barockes Kruzifix.
Archäologie und Wege
Das im Gelände erkennbare Wall- und Burgareal von Grzybowo umfasst 4,7 Hektar. Die erhaltenen Wälle der Burganlage in Grzybowo erreichen heute eine Höhe von bis zu 9 Metern. Die Dauerausstellung „Knife“ im Archäologischen Reservat in Grzybowo präsentiert Messer aus der Steinzeit, der Bronzezeit und der Eisenzeit.
Der Piastenweg führt von Gniezno zur frühpiastischen Burganlage in Grzybowo, anschließend über Września und Nekla zur frühpiastischen Burganlage in Giecz. Das Archäologische Reservat Gród w Grzybowie ist eine Zweigstelle des Museums der Ersten Piasten auf Lednica. Das 2009 errichtete Museumsgebäude im Archäologischen Reservat imitiert das frühere Tor und einen Teil der Wälle der Burganlage. Das Museum in Grzybowo wurde 2010 offiziell eröffnet. Auf dem Gelände der Burganlage in Grzybowo fanden Ende August jährlich Internationale Treffen slawischer Krieger statt.
Werkstätten und Unterricht
Der Workshop „Jak grody budowano“ ermöglicht es den Teilnehmenden, aus Ton, Stöcken und Steinen Miniaturmodelle piastischer Burganlagen zu bauen. Der Workshop „U garncarza w zagrodzie“ vermittelt mittelalterliche Töpferei und ermöglicht es den Teilnehmenden, unter Anleitung eigene Tongefäße herzustellen. Im Workshop „Igłą i rzemieniem“ können die Teilnehmenden vom frühen Mittelalter inspirierte Schmuckstücke und kleine Gebrauchsgegenstände aus Leder, Filz und Lederriemen herstellen. Die Museumslektion „Mój pierwszy wykop“ ermöglicht es den Teilnehmenden, in einer vorbereiteten Grabung selbst Ausgrabungsarbeiten durchzuführen und die Funde auf Fundkarten zu dokumentieren.
Die Unterrichtseinheit „Grzybowski strzał w dziesiątkę“ vermittelt unter Anleitung den Umgang mit Pfeil und Bogen sowie das Schießen auf eine Zielscheibe. Die Unterrichtseinheit „Oręż wojownika“ verbindet die Vorstellung frühmittelalterlicher Waffen mit Demonstrationen und Übungen mit Schaumstoffschwertern. Die Unterrichtseinheit „Gry terenowe dla poszukiwaczy przygód“ nutzt die Szenarien „Poszukiwacze Skarbu Grzybowskiego Grodu“ und „Wędrówka z Historią“.
Landschaft und Baukultur
Das Herrenhaus in Grzybowo 12 stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zum Herrenhausensemble in Grzybowo 12 gehört ein Park aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Stieleiche „Siemowit“ auf dem Burgareal ist als Naturdenkmal ausgewiesen, hat einen Stammumfang von 410 cm und ist 28 m hoch. Die Burganlage liegt am Rand der Aue des Flusses Struga.
Radverbindung und weitere Orte
Eine Fahrradroute verbindet Września und Grzybowo auf einer Strecke von 6,8 Kilometern.
Weitere Ortsziele: Nekla, Wreschen, Miłosław, Lipie, Zasutowo, Bierzglinek, Węgierki.
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