Wartbrücken entdecken
Unterkünfte in Wartbrücken
Wartbrücken, der Powiat kolski, verbindet Naturthemen mit einem vielfältigen Blick auf polnische Bau- und Kulturgeschichte. Natura-2000-Gebiete, Radwege rund um Koło und historische Orte eröffnen unterschiedliche Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt. Sie können Ihre Ausflüge nach Interesse planen: etwa mit Augenmerk auf Schutzgebiete, auf Kirchen und Burgen oder auf die Geschichte der Keramik in Koło.
Schutzgebiete im Powiat kolski
Zum Powiat kolski gehören die Natura-2000-Gebiete Pradolina Bzury-Neru und Dolina Środkowej Warty. Außerdem liegen hier das Landschaftsschutzgebiet Goplańsko-Kujawskie, das Waldnaturschutzgebiet Kawęczyńskie Brzęki und das Naturschutzgebiet Rogóźno. Dąbskie Błota ist eine ökologische Nutzfläche im Powiat. Der Naturkomplex Bielce liegt bei Kościelec. Diese unterschiedlichen Schutzgebietstypen geben Naturinteressierten mehrere konkrete Namen für die Orientierung und die weitere Ausflugsplanung.
Kirchen, Burgen und Keramikgeschichte
In Koło stehen Bauwerke verschiedener Epochen nebeneinander in der regionalen Kulturgeschichte: Die Pfarrkirche ist gotischen Stils und stammt aus der Zeit um die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert. Die Bernhardinerkirche und das Bernhardinerkloster sind spätbarocken Stils; ihre Innenräume besitzen Rokoko-Ausstattung. Das Museum für Keramiktechniken widmet sich einem anderen Teil der Ortsgeschichte. Den Hauptbestand seiner Sammlung bilden überwiegend Objekte der Kołoer Steingutfabrik. Bei Veranstaltungen des Museums ist unmittelbarer Kontakt mit Keramikerzeugnissen möglich.
Auch außerhalb Kołos finden sich historische Anknüpfungspunkte. In Brdów beherbergt das Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Sieg ein historisches Bildnis, das im 15. Jahrhundert auf Wunsch Władysław Jagiełłos gemalt wurde. Die Kirche in Kościelec repräsentiert die romanische Kunst; dort befindet sich auch der restaurierte Palast des Grafen Kreutz, der nach 1836 errichtet wurde. Mit dem 14. und 15. Jahrhundert verbundene Burgruinen liegen in Borysławice. Die Burg in Przedecz wurde in der Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut.
Wer sich für mittelalterliche Architektur interessiert, kann außerdem den Gotischen Weg des Powiats kolski in den Blick nehmen. Er führt zu Kirchen, Kathedralen, Klöstern, Rathäusern, Wehrburgen, Ruinen und Stadtmauern, die zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert errichtet wurden. In Koło ergänzt der Bunker- und Schutzweg diese historischen Themen um polnische und ehemalige deutsche Bunker und Befestigungsanlagen aus dem Zweiten Weltkrieg.
Radwege und Museumsbesuch
Für Radfahrer beginnen und enden mehrere beschriebene Wege in Koło. Radweg Nr. 1 führt über Dobrów, Police Mostowe, Police Ruszkowskie, Police Średnie, Białków Kościelny, Leszcze II, Dąbrowice, Trzęśniew Mały, Trzęśniew, Waki und Ochle nach Dzierawy und anschließend zurück nach Koło. Radweg Nr. 2 verläuft von Koło über Zawadka, Rzuchów, Majdany, Ladorudzek, Tarnówka, Grzegorzew, Stellutyszki und Powiercie; anschließend geht es über Zawadka zurück nach Koło. Die genannten Ortsfolgen helfen Ihnen, die jeweiligen Strecken als eigene Ausflugsoptionen zu betrachten.
Für den Besuch des Kulmhof-Museums in Chełmno ist der Wochentag wichtig: Das Museumsgelände ist dienstags bis sonntags von 9 bis 15 Uhr für Besucher geöffnet, montags bleibt das Museum geschlossen. Führungen müssen mindestens drei Tage im Voraus vereinbart werden. Für Besucher aus dem Ausland, darunter organisierte Gruppen israelischer Jugendlicher, wird ein englischsprachiger Führungsdienst angeboten. Beziehen Sie diese Zeiten und die notwendige Voranmeldung in Ihre Planung ein, wenn eine Führung zu Ihrem Besuch gehören soll.
Zur weiteren Orientierung in der Umgebung finden Sie hier die untergeordneten Orte: Grabiny, Dąbie, Brdów und Lubiny.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Großpolen.
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