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Puszczykowo entdecken: Museen, Architektur und Radwege

Unterkünfte in Puszczykowo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Puszczykowo verbindet unterschiedliche Themen für Ihre Reiseplanung: die Geschichte der Ausflüge nach Puszczykowo, Museen mit eigenständigen Schwerpunkten, Wege entlang historischer Gebäude und einen Ort für Spaziergänge am Wasser. So können Sie die Aktivitäten nach Ihren Interessen zusammenstellen – von Architektur und Kunst bis zu Radstrecken und örtlichen Besonderheiten.

File:Dworzec w puszczykowie.JPG File:Dworzec w puszczykowie.JPG Foto: Jakub Lamperski via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 pl

Museen und Geschichte

1910 wurde der Bahnhof wegen der großen Beliebtheit von Ausflügen nach Puszczykowo erweitert. Eine weitere historische Spur ist eine Villa im Stil eines polnischen Herrenhauses: Sie wurde 1926 erbaut und beherbergt seit 1974 das Muzeum Arkadego Fiedlera. Damit treffen in Puszczykowo Baugeschichte und die Themen des Museums aufeinander.

Im Muzeum Arkadego Fiedlera werden Erinnerungsstücke und Trophäen von den Reisen Arkady Fiedlers, des Schriftstellers und Reisenden, sowie seiner Söhne gesammelt. Zum Museum gehört eine maßstabsgetreue Replik des Segelschiffs Santa Maria von Christoph Kolumbus; außerdem gibt es dort eine Replik des Flugzeugs Hurricane. Im Garten der Kulturen und Toleranz rund um das Museum sind ein Sonnentor aus Bolivien, ein aztekischer Kalender und eine Statue von der Osterinsel zu sehen. Die verschiedenen Exponate setzen also unterschiedliche Akzente: Reiseerinnerungen stehen neben Nachbildungen und Objekten aus anderen Kulturkreisen.

Einen anderen Schwerpunkt hat das Muzeum Polskiej Motoryzacji. Es bewahrt und vermittelt das Erbe der polnischen Motorisierung und präsentiert Motorräder, historische Autos sowie technische Erzeugnisse, die deren Geschichte geprägt haben. Zur umfangreichen Fahrzeugsammlung gehören alle nach dem Krieg in Polen produzierten Motorräder und die meisten Vorkriegsmodelle. Wer sich für Technik interessiert, findet hier damit ein anderes Thema als in der Sammlung zu Arkady Fiedlers Reisen.

Auch die Kirche Matki Boskiej Wniebowziętej bietet konkrete Anknüpfungspunkte für einen kulturgeschichtlichen Rundgang. Sie wurde zwischen 1923 und 1928 errichtet. Im Hauptaltar befindet sich eine 1936 von Czesław Woźniak geschaffene Skulptur der Himmelfahrt Mariens; am Seitenaltar hängt ein Madonna-mit-Kind-Gemälde von Władysław Roguski. Bauzeit und Kunstwerke geben Ihnen unterschiedliche Details, auf die Sie beim Erkunden der Kirche achten können.

Radwege, Architektur und Spaziergänge

Für Radfahrer führt der Łącznikowy Szlak Rowerowy von Poznań (Posen) über Luboń und Puszczykowo bis zum Marktplatz in Mosina. Zugleich verbindet er die Stadt mit einem Abschnitt des Pierścień Rowerowy Dookoła Poznania. Der grüne Arkady-Fiedler-Weg ist dagegen auf das Gebiet von Puszczykowo beschränkt. So unterscheiden sich die Wegbeschreibungen vor allem in ihrem Umfang: Die eine nennt eine Verbindung zwischen mehreren Orten, die andere bleibt lokal.

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Beim Szlak Letniska stehen ruhige Straßen von Puszczykowo und historische Gebäude entlang des Weges im Mittelpunkt; sie erinnern an die Geschichte jener Zeit. Einen gezielten Blick auf die Architektur bietet „Perły architektury Puszczykowa“: Der Weg zeigt den besonderen Wert und die Schönheit der Stadtarchitektur anhand von Vorkriegsvillen und architektonisch interessanten Pensionen. Wenn Sie die Wege vergleichen, können Sie daher zwischen dem Blick auf historische Gebäude entlang einer Route und dem ausdrücklich architektonischen Schwerpunkt auf Villen und Pensionen wählen.

Eine andere Art des Aufenthalts bietet Zakole Warty. Der Ort ist ein Ziel für Ausflüge, Spaziergänge mit der Familie und Picknicks; das bewachsene Ufer ist gut bis ans Wasser zugänglich. Damit gehören zu den beschriebenen Möglichkeiten sowohl Kultur- und Architekturthemen als auch Zeit im Freien am Ufer.

Eine lokale Besonderheit ist außerdem die zur Familie Kostusiak gehörende Eisdiele, die seit 60 Jahren besteht. An warmen Wochenenden zieht sie viele Besucher an und ist ein Ziel für Motorrad- und Radausflüge. Der Bezug zu den Ausflügen passt damit zu einem weiteren Kapitel der örtlichen Geschichte: Schon 1910 wurde der Bahnhof wegen der großen Beliebtheit von Ausflügen nach Puszczykowo erweitert.

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