Błonie: Hotels und Unterkünfte
Die Kirche „Najświętszego Serca Jezusowego“ in Błonie wurde von 1913 bis 1916 errichtet und 1923 konsekriert. Entworfen wurde sie von Józef Pius Dziekoński.
Kultur und Geschichte
Der Bau ist eine gemauerte, geostete und einschiffige Kirche im neobarocken Stil. Im Schiff, im Presbyterium und in den Apsiden des Querhauses befinden sich Sterngewölbe; über der Empore und der Vorhalle liegen Tonnengewölbe.
Zur Ausstattung gehören ein besticktes Messgewand aus dem 17. Jahrhundert, eine Rokoko-Monstranz aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und barocke Zinnleuchter. Der Ablasstag der Pfarrei ist der Sonntag nach dem Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu.
Eine Urkunde von 1235 erwähnt Błonie und beschreibt die Übertragung des Ortes durch Gumbert, den Krakauer Archidiakon, an das Zisterzienserkloster in Wąchock. Die Pfarrei in Błonie wurde 1373 vom Erzbischof von Gnesen gegründet. Bei ihrer Gründung wurde eine hölzerne Kirche aus Lärchenholz unter dem Patrozinium Allerheiligen gestiftet; sie bestand 600 Jahre.
In Błonie steht außerdem ein Wirtschaftsgebäude aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, das früher Wilhelm Orsetti gehörte. Der gemauerte, eingeschossige Bau besitzt ein ausgebautes Dachgeschoss und ein Krüppelwalmdach. Funde aus dem Gräberfeld von Błonie weisen auf Bezüge zum lokalen kulturellen Umfeld und auf Kontakte zu westlichen Gebieten hin.
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Natur und Landschaft
In der Umgebung des Dorfes Błonie lag das ehemalige Naturschutzgebiet „Błonie“. Es umfasste 20,74 Hektar und wurde 1977 zum Schutz halophiler Vegetation eingerichtet. Durch die Anordnung Nr. 40/2013 des Regionaldirektors für Umweltschutz in Łódź vom 26. Juni 2013 wurde es aufgehoben.
Im übergeordneten Landschaftskontext der Pradolina Warszawsko-Berlińska finden sich Feuchtgebiete, eine vielfältige und einzigartige Vogelwelt sowie geschützte Wiesenlandschaften.
Geografische Einordnung
Die Kreisstraße P2521 führt über Błonie und verbindet Topola Królewska mit Dąbie über Siemszyce, Chorki und Grabów. Die Kreisstraße P2522 führt von Błonie über Łęka, Gać, Leszno und Kupinin.
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